Die farbenfrohen ¡vamos!-Stolen kommen aus Guatemala und sind in erster Linie für den gottesdienstlichen Gebrauch bestimmt.
Sie zeigen verschiedene Symbole, die von der frohmachenden Botschaft der Befreiung durch Jesus Christus zum Dienst am Menschen und der Welt zeugen. Sie erinnern daran, dass Glaube mitten im Leben praktiziert werden kann, ja soll.
Hergestellt werden die bunten Stolen von einer privaten, nicht gewinnorientierten Künstlervereinigung in Guatemala. „AJQUEN“ heißt die Vereinigung, in der sich über 2300 mittellose Künstler zusammengeschlossen haben und die sich in den Bereichen Marketing, Produktion, Erziehung und Forschung engagieren. Die Weber, Schneider, Teppichknüpfer und Korbmacher verstehen sich als Organisation, „in der es keine Ausbeutung und keinen Wettbewerb in der Produktion oder der Kommerzialisierung ihrer Produkte gibt“. Statt dessen werden die erzielten Profite gleichmäßig auf die Mitglieder verteilt.
Nach einem fehlgeschlagenen Versuch mit einem Geschäft in Guatemala Stadt wird jetzt ausschließlich für den Export in die USA und nach Europa produziert. ¡vamos! arbeitet seit 1997 mit der Künstlervereinigung in Guatemala zusammen.
Übrigens: AJQUEN heißt in der Sprache der Kakchiquel soviel wie ,,zusammen webend". Ein zentrales ¡vamos!-Anliegen und seiner Philosophie vom „Miteinander statt gegeneinander handeln!“
Kreuz: Zeichen des Glaubens
Kelch und Brot: Abendmahl
Fisch: Urchristliches Symbol
Vogel: Heiliger Geist
Schiff: Symbol der Kirche
P|X: Christusmonogramm
Brotkorb: Abendmahl
Ähren: Wachstum
Anker: Zeichen der Hoffnung
Kirche: Gemeinschaft
Auch die Weber aus Santiago de Atitlan in Guatemala danken für Ihre Warenbestellungen.
Sie stellen vor allem die Stolen her, die wir Ihnen hier anbieten. Dafür hatten wir ihnen im Jahr 2004 3.000 Dollar für den Ankauf neuer Webstühle zur Verfügung gestellt.
Über die Verkäufe werden nun u.a. Bildungsangebote für die indigenen Frauen ermöglicht. So hilft der Spanischkurs und das schreiben und lesen lernen gerade den Frauen und den Kindern, sich in der spanisch sprechenden Umwelt zurecht zu finden.
Allerdings hat auch hier der Hurrikan „Stan“ im Herbst 2005 Opfer gekostet: In den ersten Wochen nach der Katastrophe hatten wir zunächst überhaupt keinen Kontakt.
Nun wird es darum gehen, dass das Dorf nicht nur wieder aufgebaut wird, sondern auch darum, eine Kanalisation zu errichten und den Berghang, der bei zukünftigen Naturereignissen eine Bedrohung darstellt, so zu begrünen, dass er „hält“.
Mit Ihren Käufen können Sie ganz konkret dazu beitragen.