In La Palma, einem kleinen Dorf hoch in den Bergen El Salvadors, werden die Kreuze in einer kleinen Manufaktur produziert. Vor mehr als zehn Jahren begann Doña Aminta mit einigen anderen DorfbewohnerInnen, diese mit einfachsten Mitteln herzustellen.
Mittlerweile gibt es eine kleine Schreinerei mit acht festen MitarbeiterInnen. Das Holz wird in nachhaltigem Anbau gezüchtet und nach einer gewissen Lagerzeit bearbeitet.
Die Frauen, die die Kreuze bemalen, können dies auch in Heimarbeit tun. Denn die sozialen Rahmenbedingungen liegen Doña Aminta ebenso am Herzen, wie das Verbot von Kinderarbeit. Je nach Auftragslage finden so noch einmal bis zu 20 Frauen und deren Familien ihr Auskommen.
Das größte Problem bei der Produktion ist die Regenzeit. Dann brauchen Holz, Leim und Farben fast doppelt so lange zum Trocknen. Deshalb plant Doña Aminta den Bau einer Trocknungsanlage. Wir haben ihr bereits unsere finanzielle Unterstützung zugesagt.
Seit 1992 arbeitet die ¡vamos!-GmbH mit dieser kleinen Manufaktur zusammen und konnte so den Auf- und Ausbau der Kooperative kontinuierlich unterstützen. Trotz der wirtschaftlich schlechten Situation im Lande, geht es dieser Kooperative und ihren MitarbeiterInnen gut. Dank Ihren Käufen konnten wir der Kooperative eine Warenabnahme in Höhe von 50.000 Euro jährlich vertraglich zusichern. Das heißt, die Menschen dort können nun verbindlich planen, ihren MitarbeiterInnen ein sicheres Einkommen zusagen und für die Manufaktur Rücklagen bilden.
Die ¡vamos!-GmbH bezahlt faire Preise, die weder auf dem inländischen Markt noch auf dem „normalen“ Weltmarkt erzielt werden könnten. Da unsere Qualitätsansprüche sehr hoch sind, findet einmal im Jahr eine Schulung für alle MitarbeiterInnen statt, um das Qualitätsbewusstsein weiter zu fördern.
Mit den in Deutschland aus dem Verkauf der Kreuze erwirtschafteten Gewinnen werden wir auch weiterhin kleine Kooperativen, wie die von Doña Aminta, durch zinslose Darlehen und Zuschüsse unterstützen. Dies gilt ebenso für unsere individuelle Förderung der MitarbeiterInnen und ihrer Familien im Bereich der Bildung - beispielsweise durch Alphabetisierungsmaßnahmen.